Neue Reiseinspiration kommt dieses Mal von Frank, unserem Abteilungsleiter für Lateinamerika-Gruppenreisen und absoluten Brasilien-Liebhaber. Er kennt das Land wie kaum ein anderer und ist regelmäßig selbst vor Ort, um neue Eindrücke zu sammeln und unsere Reisen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Auf seiner Reise Ende des vergangenen Jahres hat er erneut einige der beeindruckendsten Facetten Brasiliens erlebt – von pulsierenden Städten über einzigartige Naturwunder bis hin zu entspannten Traumstränden. Viele dieser Orte sind auch Teil unserer Gruppenreisen und zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig Brasilien wirklich ist.
In diesem Bericht nimmt euch Frank mit auf seine Reise und teilt seine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke.
Start in São Paulo: pulsierend und voller Eindrücke
Mein Startpunkt war São Paulo, eine der größten Städte der Welt und das wirtschaftliche Herz Brasiliens. Kaum angekommen, ist man mitten im Geschehen: dichter Verkehr, geschäftiges Treiben und eine Energie, die sofort spürbar ist. Gerade im historischen Zentrum rund um die Kathedrale wird deutlich, wie stark hier Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Prächtige Gebäude aus der Kolonialzeit stehen im Kontrast zu modernen Hochhäusern.
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Mercado Municipal. Hier bekommt man nicht nur einen ersten Eindruck der brasilianischen Küche, sondern auch ihrer Vielfalt: exotische Früchte wie Cupuaçu oder Graviola, frische Säfte und regionale Spezialitäten geben einen authentischen Einblick in die kulinarische Kultur des Landes.

Südbrasilien: deutsche Einflüsse mitten in den Tropen
Weiter ging es in den Süden nach Blumenau und Pomerode, eine Region mit starkem deutschen Einfluss.
Im 19. Jahrhundert siedelten sich hier zahlreiche Auswanderer an, vor allem aus Norddeutschland und aus Pommern. Sie brachten ihre Sprache, ihre Bräuche und ihre Bauweise mit. Diese Traditionen prägen die Region bis heute. Besonders Pomerode gilt als die deutscheste Stadt Brasiliens, in der viele kulturelle Elemente bewusst gepflegt werden.
Fachwerkhäuser, traditionelle Feste und deutsche Küche sorgen dafür, dass man sich stellenweise eher in Europa als in Südamerika fühlt. Gleichzeitig bleibt das tropische Umfeld allgegenwärtig. Das Oktoberfest in Blumenau zeigt eindrucksvoll, wie lebendig diese Kultur geblieben ist. Es gehört zu den größten Volksfesten außerhalb Deutschlands und verbindet brasilianische Lebensfreude mit deutschen Traditionen.
👉 Weil es ihm beim Oktoberfest in Blumenau 2025 so gut gefallen hat, zog es Frank wieder zur selben Zeit nach Brasilien – mehr zu seiner letzten Reise findet ihr hier im Blogbeitrag.

Natur pur: Strände, Dünen & die Iguaçu-Wasserfälle
Rund um Florianópolis zeigt sich Brasilien von seiner entspannten Seite. Die Insel ist bekannt für ihre zahlreichen Strände. Es gibt ruhige Buchten ebenso wie lebendige Surfspots. Auch die Dünenlandschaften prägen die Umgebung und laden zu Spaziergängen oder kleinen Abenteuern ein.
Ein absolutes Naturhighlight sind die Iguaçu-Wasserfälle. Mehr als 270 einzelne Wasserfälle erstrecken sich über fast drei Kilometer und gehören zu den größten der Welt. Die brasilianische Seite bietet beeindruckende Panoramablicke. Auf der argentinischen Seite kommt man den Wassermassen besonders nah. Die Kombination aus Regenwald, Wasser und Tierwelt macht diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis.


Salvador: Kultur, Farben und Lebensfreude
In Salvador wird die kulturelle Vielfalt Brasiliens besonders deutlich. Die Stadt war einst die erste Hauptstadt des Landes und ist bis heute stark von afrikanischen Einflüssen geprägt. Diese spiegeln sich in der Musik, der Religion und der Küche wider. Die Altstadt Pelourinho gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bunte Häuser, barocke Kirchen und enge Gassen prägen das Stadtbild.

Auch abends zeigt sich Salvador von seiner intensivsten Seite, denn es lebt vor allem durch seine Atmosphäre. Capoeira auf den Straßen, Trommelrhythmen und Tanz sorgen für eine besondere Energie. Hier erlebt man Brasilien in einer sehr intensiven und authentischen Form.
👉 Salvador ist deshalb auch ein fester Bestandteil unserer Gruppenreise „Zwischen Amazonas und Zuckerhut“



Chapada Diamantina: beeindruckende Natur und besondere Momente
Entspannter Ausklang: Morro de São Paulo
Zum Abschluss meiner Reise ging es nach Morro de São Paulo. Dieser Ort bietet genau das, was man sich nach intensiven Erlebnissen wünscht: Keine Autos, nur Strände, Palmen und eine entspannte Atmosphäre. Frische Früchte am Strand, ein Caipirinha in der Hand und der Blick aufs Meer – so stellt man sich das Ende einer Brasilienreise vor.

Fazit: Brasilien bleibt ein Herzensziel
Auch nach vielen Reisen durch Brasilien begeistert mich dieses Land immer wieder aufs Neue. Die Vielfalt ist beeindruckend – jeder Ort fühlt sich anders an und hat seinen ganz eigenen Charakter. Deshalb sind viele dieser Orte auch Teil unserer Gruppenreise „Zwischen Amazonas und Zuckerhut“ .Dazu gehören Salvador, die Chapada Diamantina und der Morro do Pai Inácio.
Wer Brasiliens Vielfalt wirklich erleben möchte, sollte sich also unsere Reisen nicht entgehen lassen:
👉 Zu unseren Brasilien Gruppenreisen
👉 Zu unseren Brasilien Individualreisen


Die Fazenda Pratinha mit ihren Höhlen und glasklaren Wasserbecken gehört dabei zu den besonderen Orten der Region. Ein weiteres Highlight ist der Morro do Pai Inácio: Der Aufstieg ist es definitiv wert! Oben wird man mit einem Ausblick belohnt, der besonders zum Sonnenuntergang einfach unvergesslich ist.
👉 Auch die Chapada Diamantina und der Morro do Pai Inácio erleben Sie auf unserer Gruppenreise