Ingo und seine Familie nutzen jedes Jahr die Gelegenheit, eine Destination aus dem Papaya-Portfolio zu bereisen, um vor Ort einen umfassenden und tiefen Eindruck zu gewinnen. Besonders solche, die wir erst seit Kurzem anbieten. Dieses Mal führte der Weg nach Japan. Ein Land, das schon lange auf ihrer Wunschliste stand und sie vom ersten Moment an überraschte:
Japan hat uns in jeder Hinsicht beeindruckt. Es ist das sauberste Land, das wir je bereist haben. Ganz gleich, ob in einer Großstadt oder in einem abgelegenen Dorf, nirgends liegt Müll auf den Straßen. Ebenso faszinierend ist das Sicherheitsgefühl: Zu keinem Zeitpunkt hatten wir das Bedürfnis, unsere Taschen festzuhalten oder besonders wachsam zu sein. Japan zählt zu den sichersten Ländern der Welt, und genau das macht das Reisen unglaublich entspannt.
Auch die Pünktlichkeit hat uns verblüfft. Bahn, Bus, Inlandsflüge, Transfers– alles läuft präzise und reibungslos. Abläufe funktionieren hier so verlässlich, dass man keine Puffer braucht. Anders, wie bei uns im Land! Dazu kommt die durchweg höfliche und respektvolle Art der Menschen, die stets das Wohl der Gemeinschaft im Blick haben. Diese Denkweise hat uns besonders berührt.
Kombiniert mit dem einzigartigen Zusammenspiel aus uralter Tradition und modernster Technologie, aus historischen Dörfern und pulsierenden Metropolen, ergibt sich ein Land, das uns vom ersten Moment an fasziniert hat.


Erster Stopp: Tokio – eine Stadt die niemals schläft
Tokio ist eine Stadt mit Wow Effekt und hat uns vom ersten Moment an beeindruckt: Funkelnde Wolkenkratzer, lebhafte Straßen und an jeder Ecke großartige Kulinarik.
Ästhetik ist in Japan kein Fremdwort. Essen ist eine Kunst, die Straßen sind makellos sauber und die Menschen sind sehr auf Sauberkeit bedacht, was wir ein einer riesigen Stadt wie Tokio sehr beeindruckend fanden. Wir lernten schnell, dass man nicht im Gehen essen darf und jeder seinen Müll selbst mitnehmen muss (verblüffender Weise sind nirgendwo Mülleimer zu sehen, und doch sind die Straßen sauber).
Ebenso beeindruckt hat uns der Service. Die Menschen sind unglaublich freundlich und aufmerksam, und es scheint ihnen eine echte Herzensangelegenheit zu sein, dass ihre Gäste zufrieden sind.
Obwohl wir drei Tage lang quer durch die Stadt unterwegs waren, hatten wir das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben. Tokio ist riesig, lebendig und voller Energie. Eine Stadt, die man aus unserer Sicht mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte.

Der Sommerhitze entkommen: Die japanischen Alpen
Um der feuchten Sommerhitze zu entfliehen mieteten wir ein Auto und fuhren in die japanischen Alpen. Schon die Fahrt dorthin zeigte uns, wie grün das Land ist. Über zwei Drittel Japans sind von Wäldern bedeckt.
Ein sehr besonderer Moment unserer Reise war die Wanderung von Magome nach Tsumago auf dem alten Nakasendo-Weg. Zwischen den beiden historischen Dörfern unterwegs zu sein, fühlte sich an, als wären wir in die Edo-Zeit zurückversetzt worden: Holzhäuser, gepflasterte Straßen und eine grüne, friedliche Natur, die uns bei jedem Schritt umgibt. Eine Atmosphäre, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Auch Takayama hat uns sehr gefallen. Mit seinem historischen Zentrum und den kleinen Flussläufen strahlte der Ort eine besondere Ruhe aus, die man in Japan so oft findet.
Natürlich kam auch die Kulinarik nicht zu kurz. In Matsumoto genossen wir einige der besten Nigiri der ganzen Reise – eine traditionelle Sushi-Art, bei der handgeformter Reis mit frischem Fisch belegt wird. Das Ganze erlebten wir auf einem lebhaften Markt voller geschmückter Stände und Verkäufer, die ihre Spezialitäten mit spürbarer Begeisterung anboten. Die Wahrheit ist: In Japan isst man wirklich überall gut.

Kyoto: Die Perle Japans
Kyoto war für uns der Höhepunkt unserer Japan Reise. Eine lebendige Stadt voller Geschichte. Ihre Tempel, alten Stadtviertel, der Bambuswald… jede Ecke wirkte wie aus einer Postkarte. Kyoto ist zudem die Hauptstadt des Matcha: Man findet ihn in allen möglichen Süßspeisen, Keksen, Kuchen und natürlich im Tee.
Man spricht auch von der Seele Japans, denn in Kyoto trifft eine lebendige, moderne Stadt auf Tradition, Spiritualität und spannender Geschichte.
Um der Hitze etwas zu entkommen, besuchten wir den Biwa-See. Wir fuhren mit dem Zug – denn in Japan ist der öffentliche Nahverkehr ein kleines Wunder – und erfrischten uns in seinem kristallklaren Wasser, bevor die Reise für uns weiterging.



Das krönende Finale in Okinawa
Unser letztes Ziel war Okinawa, wo wir vor der Rückreise nach Deutschland noch ein paar Tage am Strand entspannen wollten. Wir nutzten die Zeit, um die Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Das warme Klima, die entspannten Menschen und das klare Meer waren ein perfekter Kontrast zu den pulsierenden Städten.

Japan – individuell oder als Gruppe?
Wir selbst sind individuell gereist und waren überrascht, wie einfach das Land zu bereisen ist. Züge, Busse und Inlandsflüge sind perfekt organisiert und machen das Reisen unkompliziert. Und doch haben wir festgestellt, dass man Japan in seiner ganzen Tiefe am besten mit einem Guide erlebt. Viele kulturelle Feinheiten erschließen sich erst durch Erklärungen: die Bedeutung von Tempeln, Burgen und Gärten, die historischen Zusammenhänge, oder auch die kulinarischen Besonderheiten, die man ohne Insider-Wissen leicht übersieht.
Das Leben der Japaner spielt sich außerdem viel drinnen ab. So verpasst man schnell die Feinheiten, die man ohne Guide schwer zu sehen bekommt. Englisch ist landesweit kaum verbreitet, sodass man oft auf Übersetzungen angewiesen ist. Ein individueller Guide ist möglich, aber recht teuer. In einer Gruppe hingegen wird dieses Wissen jeden Tag lebendig vermittelt – detailreich, spannend und verständlich. Deshalb sind Gruppenreisen in Japan besonders lohnend, um die Vielfalt und Komplexität des Landes wirklich kennenzulernen.
Für uns ist klar: Japan ist eine sehr angenehme und zugleich außergewöhnliche Destination, die wir jedem Reisenden von Herzen empfehlen. Eine Reise, die definitiv einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen hat.
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