Ein persönlicher Bericht von Kai Single, Geschäftsführer von Papaya Tours Ecuador
In den letzten Wochen und Monaten haben mich viele Fragen zum aktuellen Ruf Ecuadors erreicht – vor allem aufgrund verschiedener internationaler Medienberichte, die oft ein sehr zugespitztes Bild vermitteln. Viele dieser Darstellungen sorgen verständlicherweise für Verunsicherung. Gleichzeitig möchte ich klarstellen: Dieses Bild entspricht nicht der Realität, die ich täglich erlebe – sowohl als Geschäftsführer des Papaya Tours Büros in Ecuador als auch als jemand, der seit vielen Jahren mit seiner Familie hier lebt.
Mein Alltag in Ecuador – persönlich und unverfälscht

Ich lebe seit vielen Jahren in Ecuador, gemeinsam mit meiner Familie, und unser Alltag verläuft ganz normal: Meine Tochter geht zur Schule, ich fahre täglich durch die Stadt, wir treffen Freunde, unternehmen Wochenendausflüge, essen auswärts oder fahren in die Berge. Auch jetzt bewegen wir uns frei und sicher – ohne zusätzliche Einschränkungen.
Genau diese realen Alltagsbeobachtungen möchte ich weitergeben, denn sie zeigen deutlich, wie weit viele internationale Schlagzeilen von der tatsächlichen Situation entfernt sind.
Die Realität vor Ort: Sicher, stabil und gut organisiert

Die Herausforderungen, über die in den Medien berichtet wird, betreffen vor allem einzelne urbane Zonen in den großen Städten. Diese Bereiche spielen im touristischen Kontext seit jeher keine Rolle.
Die touristisch relevanten Regionen funktionieren dagegen zuverlässig und ohne Einschränkungen:
- Quito, mit kontrollierten und professionell betreuten touristischen Zonen
- Otavalo, Cotopaxi und die gesamte Andenregion
- Cuenca, eine der sichersten Städte Südamerikas
- Das Amazonasgebiet, mit gut geführten Lodges und operativer Stabilität
- Und natürlich Galápagos, eines der sichersten und bestgeschützten Reiseziele der Welt
Unser Team überprüft täglich die Lage im Land, und in den vergangenen Monaten gab es keinerlei Notwendigkeit, reguläre Programme oder Rundreisen anzupassen.
Was Reisende wirklich erleben

Seit Jahresbeginn haben wir zahlreiche Gäste im Land betreut und ihre Rückmeldungen sind eindeutig:
„Wir haben uns sicher und hervorragend begleitet gefühlt.“
„Das Land ist viel ruhiger, als wir es erwartet hatten.“
„Galápagos war ein absolut entspanntes Highlight.“
Auch unsere Guides, Fahrer und langjährigen Partner bestätigen: Touristische Aktivitäten laufen normal, Ausflüge finden wie geplant statt, Flüge operieren stabil und die Nachfrage steigt wieder. Sollte es Hinweise auf Einschränkungen geben, reagieren wir sofort. In der Praxis betrifft das jedoch ausschließlich wenige Stadtviertel, nicht die touristischen Programme.
Häufige Irrtümer – und wie es wirklich ist
„Ganz Ecuador ist gefährlich.“
Die Herausforderungen konzentrieren sich auf klar abgegrenzte urbane Bereiche, weit entfernt von touristischen Zonen.
„Reisen ist derzeit nicht möglich.“
Alle touristischen Dienstleistungen funktionieren reibungslos – von Hotels über Nationalparks bis zu Inlands- und Galápagos-Flügen.
„Galápagos könnte betroffen sein.“
Galápagos ist isoliert, streng reguliert und sicher wie immer.
Warum Ecuador gerade jetzt eine ausgezeichnete Wahl ist
Viele Reisende berichten von Vorteilen, die sie positiv überrascht haben:
- Weniger Andrang an beliebten Orten
- Persönliche Betreuung durch unsere lokale Teams
- Intensivere Naturerlebnisse in Anden, Regenwald und auf Galápagos
- Authentische Begegnungen in indigenen Gemeinden
Wer Ecuador jetzt bereist, erlebt das Land in seiner ganzen Vielfalt, oft ursprünglicher und intensiver als je zuvor.
Tourismus als wichtige Lebensgrundlage
Für viele Menschen in Ecuador ist der Tourismus weit mehr als ein Wirtschaftszweig – er ist ihre Lebensgrundlage. Lokale Guides, Fahrer, Lodge-Teams, Kunsthandwerker und ganze Gemeinden leben direkt von Reisenden, die das Land entdecken. Jede Reise nach Ecuador bedeutet daher auch Unterstützung für Familien, Perspektiven für kleine Betriebe und ein bewusstes Zeichen der Solidarität mit den Menschen vor Ort.
⭐ Stimmen & Eindrücke unserer Gäste

„Die Sicherheitsbedenken des auswärtigen Amtes in Deutschland kann ich nicht teilen. Ich habe mich zu keiner Zeit als alleinreisende Frau unsicher gefühlt und kann diese Reise guten Gewissens weiterempfehlen.“
– Mietwagenreisende, November 2024
„Noch ein Wort zur Sicherheitslage in Ecuador: Vor der Reise hatten wir uns Gedanken gemacht, ob es wegen der Bandenkriminalität gefährlich werden könnte als Tourist in Ecuador. Wir wurden eines Besseren belehrt und haben uns wirklich zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt.“
– Familie, Juli 2025
„Die Städte (Cuenca hat uns besonders gut gefallen) und die Tiere und der Strand auf Galápagos… so schön! Und auch die Menschen sind so nett und gastfreundlich. Es war sehr traurig zu sehen, wie wenig Touristen unterwegs waren – die schlechten Nachrichten haben hier wohl dazu geführt. Wir werden ganz bestimmt Werbung für das Land und die Menschen machen und auch natürlich für Sie :-)“
– Reisende, Mai 2025
„Bislang kannten wir Ihr Land nur aus den Medien und aus dem Internet. Deshalb haben wir diese Reise sowohl mit der Erwartung verbunden, einzigartige und spannende Erlebnisse zu machen, als auch mit einer gewissen Vorsicht aufgrund der Berichte über Kriminalität und Gewalt. Nach unserer Rückkehr können wir sagen: Die faszinierenden Erlebnisse haben sich voll bestätigt – die Sorgen hingegen nicht. Wir empfinden die negativen Darstellungen als Ihrem Land und seinen Menschen gegenüber unfair.“
– Reisegruppe, Oktober 2025
„Apropos sicher: wir hatten ja im Vorfeld einiges über Ecuador gehört: das Auswärtige Amt informiert über zunehmende (Drogen-)Kriminalität und Verkehrsbehinderungen durch Straßensperren bzw. Polizei-/Militärkontrollen, aktuelle Reportagen und Dokumentationen im Fernsehen und im Internet drehen sich fast nur noch um Gewalt und Eskalationen, Nachrichten berichten von Protesten und Aufständen. Während unserer Reise haben wir NIE (!!) eine solche Situation erlebt, uns unsicher oder bedroht gefühlt. Ein einziges Mal sind wir in eine Polizeikontrolle gekommen, die sehr schnell und ausgesprochen freundlich stattfand. Selbst im Umfeld der Wahlen am 16.11. haben wir keinerlei bedrohlichen Entwicklungen wahrgenommen.“
– Deutsche Touristikerin, November 2025
Mein Fazit für Ecuador als Reiseziel 2026


Als Geschäftsführer unseres Papaya Tours Büros in Ecuador und als jemand, der hier mit seiner Familie lebt, kann ich klar sagen: Ecuador ist weiterhin ein sicheres, faszinierendes und verlässliches Reiseziel.
Die Schlagzeilen zeigen nur einen kleinen Teil der Realität. Wer sich auf lokale Expertise und professionelle Begleitung stützt, entdeckt ein Land voller Ruhe, Schönheit und Gastfreundschaft – weit entfernt von der verzerrten Darstellung vieler internationaler Medien.
Wir stehen Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung und planen Ihre Reise nach Ecuador zuverlässig, transparent und mit viel Herz.
Ecuador freut sich auf Sie!
Herzliche Grüße
Kai Single
